Ausstellungen

Das Schoeler Schlösschen bietet den Besuchenden interessante Ausstellungen und freut sich über Anregungen zu zukünftigen Schauen im Haus. Finden Sie mit uns Themen, die vertieft und diskutiert werden sollten.

DAUERAUSSTELLUNG

„Von Maulbeerbaum bis Moderne – Das Schoeler Schlösschen in Wilmersdorf“
Das älteste Haus von Wilmersdorf – heute nennen wir es Schoeler Schlösschen – steht an einer Straße, die es zu seiner Entstehungszeit noch nicht gab. Vieles hat sich in den Jahren geändert, seit Prediger Fuhrmann 1751 den König bat, ihm Land und Holz zu Verfügung zu stellen, um hier Seide zu produzieren…

In dieser Ausstellung erzählen wir die 275jährige Geschichte des Schoeler Schlösschens im Kontext der Entwicklung des Ortes. Der Bogen reicht von Fuhrmanns Nebenerwerb, über die Sommerresidenz des gehobenen Bürgertums am See, dem Wohnhaus von Augenarzt Heinrich Schoeler im explosionsartig wachsenden Wilmersdorf bis zum Verkauf an private Immobilienentwickler. Ab 1930 im städtischen Besitz, wurde das Haus ausgebaut und als Heim der Hitlerjugend genutzt.
Nach dem Krieg und bis zur Jahrtausendwende war hier eine Kindertagesstätte untergebracht. Danach begann die Zeit der Sanierung und der Ideenfindung für eine neue Nutzung. 2025 öffnete der Kulturort Schoeler Schlösschen seine Türen und lädt nun ein, die weitere Geschichte des Ortes mitzugestalten.

Die Dauerausstellung wird ab dem 24. März in zwei Räumen des Schoeler Schlösschens zu sehen sein. Teil der Ausstellung ist eine Hörstation mit fiktiven Porträts von ehemaligen Bewohner:innen des Schlösschens. In einem Podcast-Projekt sollen von nun an auch Geschichten von Anwohnenden zusammengetragen werden, die eine besondere Beziehung zum Haus haben. Zusätzlich bittet das Schoeler Schlösschen um Leihgabe von Anwohnenden, die die Geschichte des Schlösschens und Wilmersdorf illustrieren. Diese werden für ein Vierteljahr in einer Wechselvitrine zu sehen sein.

Impressum
Kurator:innen-Team: Bettina Gries, Johanna Nitbalski, Oscar Meyer, Ronda Ramm
Dokufiktionale Portraits: Kirsten Riesselmann
Gestaltung: Studio Neue Museen
Produktion: Tischlerei Büchner, Tactile Studio, Studio Positiv, Machwerk Radebeul, Nicolai Korobaynikow

GRUPPENAUSSTELLUNG

Raumgreifend
Fotoprojekt der Schüler:innen des Heinz-Berggruen-Gymnasiums in Zusammenarbeit mit der Ostkreuzschule für Fotografie

Die Ausstellung geht der Frage nach, wie sich Spannung im Raum aufspüren und durch Fotografie sichtbar machen lässt. Die Fotos sind Ergebnisse einer ästhetischen Forschungsreise, die durch unterschiedliche Räume führte: private
und öffentliche Räume, weite und enge Räume, stille und laute Räume, Innen- und Außenräume, leere Räume, oder Räume, in denen Menschen interagieren.

Die Fotografien fangen die Atmosphäre dieser Orte ein, setzen sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Raum auseinander und untersuchen die Wirkung der Räume auf die Betrachtenden.

Auch stille Situationen werden dokumentiert, in denen kein Mensch zu sehen ist und die Atmosphäre allein im Mittelpunkt steht. Die Schüler:innen begaben sich auf eine fotografische Erkundungstour ihrer alltäglichen Lebenswelten.

Schwerpunkt dieser wochenlanger Suche war das Thema „Raum“. Welche Räume faszinieren, erstaunen, ärgern oder verwirren? Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung wurden die Schüler:innen von Lehrenden der  Ostkreuzschule für Fotografie, Ina Schönburg und Tobias Kruse, in das Medium Fotografie eingeführt. Wie kann man einen entdeckten Raum so fotografieren, dass das Foto ästhetisch ansprechend ist?

Dauer: 07. Juli bis 27. September 2026

Eröffnung: 6. Juli 2026 um 18:00 Uhr

Begrüßung
Heike Schmitt-Schmelz | Bezirksstadträtin Abteilung Schule, Sport, Weiterbildung und Kultur des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf
Barbara Höffer | Fachbereichsleitung Kultur
Einführung
Dirk Kwee | OStD, Schulleiter des
Heinz-Berggruen-Gymnasiums
Peter Rist | AStR, Heinz-Berggruen-Gymnasium
Musikalische Begleitung
BigBand des Heinz-Berggruen-Gymnasiums
unter der Leitung von Claudia Rocca

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